Englisch

Pfarre Pinggau, Wallfahrtsort Maria Hasel

Pfarrer:Mag. Christoph Grabner CRSA
Gottesdienste:Vorabendmesse:  2.  u.  4. Samstag
im Monat um 19:00 Uhr  (WZ 18:30 Uhr)
Sonntags: 08:30 und 10:00 Uhr

Wallfahrtsmesse jeden 13. des Monats:
April bis August: 19:30 Uhr 
September bis März: 19.00 Uhr
Adresse:Kirchenplatz 1
A-8243 Pinggau
Telefon: +43 (0) 3339 251 77
Fax: +43 (0) 3339 251 774
E-Mail:

pfarre.pinggau@aon.at

Pfarrpatron:Schmerzhafte Gottesmutter
       (15. September)
Pfarrfest:Mariä Himmelfahrt
(15. August)
Zahl der Katholiken:2750
Kapellen:Brunnkapelle (1696)
Sparberegg (1906)
Baumgarten, Schaueregg (1948)
Haideggendorf (1974)
Tauchen (1980)
Thalberger Schwaig (1912)
360°
Ansicht
http://www.katholische-kirche-steiermark.at/
panorama/pinggau_pfarre/pinggau_
pfarre.htm

Basar für Kunsthandwerk und Wallfahrtsartikel
(zugunsten der Mission)
Sonntags von 9.00 -11.30 Uhr geöffnet (Tel. 03339/23827)


Geschichte


Die Legende
Hirten haben, als sie in den Auen der Pinka ihr Vieh weideten, im Haselstrauch eine Marienstatue gefunden. Sie wurde zuerst am Auffindungsort verehrt, später aber in die benachbarte Kirche übertragen. Deshalb wird der Wallfahrtsort „Maria Hasel“ genannt.

Die Wallfahrt
Pinggau ist – besonders im 18. Jahrhundert - zu einem großen Wallfahrtszentrum in der nördlichen Oststeiermark geworden. Im sogenannten Mirakelbuch (1694-1781) wurden 657 Gebetserhörungen nach verschiedenen Krankheiten, Verletzungen und Unfällen eingetragen. Heute kommen noch jährlich zehn Wallfahrergruppen zu Fuß nach Pinggau, vor allem aus Niederösterreich und dem Burgenland (die Draßmarkter schon seit 1771).

Besondere Wallfahrtstage:
  • Schmerzhafter Freitag (Freitag vor Palmsonntag)
  • Betsamstag (Samstag nach Christi Himmelfahrt)
  • Mariä Himmelfahrt (15. August )
  • Mariä Geburt (8. September )
  • Jeder 13. des Monats (Der Wallfahrtsgottesdienst wird von den benachbarten Pfarren gestaltet)

Die Kirche
Die 1377 erstmals erwähnte Kirche - von 1703-1706 erweitert und mit Fresken von Johann Cyriak Hackhofer ausgestattet - ist eine einladende, barocke Wallfahrtskirche. Sie wurde auch zur Versöhnungskirche 2000 ausgewählt. Die gotische Pieta am Hochaltar, die barocke Kanzel und die imposanten Plastiken der Kreuzigung und Kreuzesabnahme (nach Peter Paul Rubens) in den Seitenkapellen sind besonders sehenswert. 1981 wurden die gotischen Fenster an der Apsis wieder freigelegt.

Die Brunnkapelle
Die Brunnkapelle (erbaut 1696, Grotte mit steinernen Pieta von 1717) ist mit ihrer fließenden Heilquelle ein geistiger Zufluchtsort und ein Kraftplatz für viele betende Menschen.

Die Pfarre
Die Pfarre, die erst 1968 gegründet wurde, hat ca. 2850 Einwohner und eine Fläche von 55 km² in einer Seehöhe von 500 bis 1500 m. Sie liegt im Dreiländereck Steiermark – Burgenland – Niederösterreich direkt an der A 2 (eigene Autobahnabfahrt). Die Pfarrseelsorger sind Augustiner Chorherren vom Stift Vorau.

Kultur- und Freizeitangebote in der Nähe:
Augustiner Chorherrenstift Vorau, Burg Festenburg, Thonet-Museum in Friedberg, Naturbadesee und Freizeitzentrum in Pinggau, Heiltherme Bad Tatzmannsdorf, Skilift Mönichkirchen.
Homepage & CMS von STYRIAWEB